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| FK Hansa Wittstock 1919 e.V. |
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Artikel vom 25. August 2008
Fußball-Landesklasse: Hansa verliert
| WITTSTOCK. Eintracht Alt Ruppin hat die Tabellenspitze in der Fußball-Landesklasse West erklommen. Beim deutlichen 4:0 (2:0)-Auswärtserfolg ließ das Team Gastgeber Hansa Wittstock keine Chance. | | Von Marcus Gansewig |
Ganz richtig ist das allerdings nicht. Während Hansas Co-Trainer Thomas Engel drei Torschüsse zählte, machte Kraatz eine andere Rechnung auf: "Hansa hatte über die gesamten 90 Minuten eine Schuss-Chance und einen Kopfball", rechnet Eintracht-Trainer Daniel Kraatz die Ungefährlichkeit des Gegners hoch. Die kam für ihn überraschend. "Wir wollten erst einmal abwarten. Aber nach 20 Minuten hab ich meinen Jungs gesagt: ‚Das hat keinen Sinn. Geht rauf!‘" Und sie gingen rauf, machten Druck - und gingen folgerichtig in Führung. Nach einem Doppelpass zwischen Henry Bloch und Nico Neuaug war letzterer frei, legte auf Nico Kramer ab, der nur noch einschieben musste (22.). Nur zwei Minuten später war es wieder Neuaug, der vorbereitete. Einen Schuss von ihm konnte Hansa-Keeper Kevin Apitz nur abklatschen lassen. Den Abpraller verwertete Bloch zur Halbzeitführung der Gäste. "In der Pause haben wir gesagt, dass wir auf das 3:0 spielen wollen", so Kraatz. Gesagt, getan: Nur vier Minuten nach dem Wiederanpfiff vollendete der agile Neuaug diesmal selbst. Damit nicht genug, Kramer traf per Elfmeter zum 4:0 (66.). Michael Woitella war zuvor gelegt worden. Anschließend schwärmte der Coach: "Wir haben schnell über die Außen gespielt, so wie wir es uns vorgenommen haben." Dennoch gab es einen Kritikpunkt: "Wir hätten noch drei, vier Tore mehr machen können", meinte Daniel Kraatz, der seine Truppe nach den beiden deutlichen Auftaktsiegen mit Blick auf die nächsten Spiele warnt: "Man kann sich immer auch selbst schlagen." Auch wenn er sich sicher ist, dass "wir auch noch einmal verlieren werden", weiß Kraatz: "Wenn wir hochkonzentriert agieren, sind wir nur schwer zu schlagen." Thomas Engel war von solch optimistischen Worten weit entfernt. "Wir haben sehr schlecht gespielt. Aber sechs Ausfälle kann diese junge Truppe einfach nicht kompensieren." Doch abgesehen davon gefiel ihm auch die Einstellung des Teams nicht. "Wenn nur vier, fünf Leute sich gegen die Niederlage stemmen, ist das zu wenig." |
| Eintracht: Schirrmeister - Kraatz, Straßburg, Kasiske, Mat. Seeger, Bloch, Woitella, U. Seeger, Bruchanski, Kramer (80. Buchholz), Neuaug (70. Stier) |
| Hansa: Apitz - Deutschmann, Strothenk, Gerlach, Thon, Haak, Meier, Dannehl, Gießel, Bauch, Drott |
FUSSBALL: Hansa enttäuschte seine Fans
Im Derby gegen Alt Ruppin lief bei den Wittstockern nichts zusammen
Landesklasse: Hansa Wittstock – Eintracht Alt Ruppin 0:4 (0:2) Nach dem Spiel brach der Sarkasmus bei Hansa-Coach Jörg Lutter durch. „Wir sind besser als vor einem Jahr, da hatten wir zum selben Zeitpunkt sogar noch einen Gegentor mehr“, so der enttäuschte Trainer. Die Wittstocker konnten die Ausfälle von Stefan Wolter, den Braun-Brüdern und Peter Techen nicht kompensieren. Ganz anders die Stimmung beim Gegner, durch den 4:0-Sieg in Wittstock übernahmen die Alt Ruppiner die Tabellenspitze. „Es war eine sehr gute Teamleistung“, freute sich Betreuer Dirk Salzsieder, hob aber ein Spieler hervor: „Enrico Straßburg hat mit seinem starken Kopfballspiel hinten alles abgeräumt.“
Beide Teams begannen mit Respekt voreinander, den legte Alt Ruppin nach einer Viertelstunde ab. Nico Neuaug bereitete auf Außen die ersten zwei Treffer sehr gut vor. Einmal nutzte Nico Kramer (22.) seine Eingabe, zwei Minuten später war es Henry Bloch, der einschoss. Alt Ruppin setzte nach, ließ nun jedoch einige gute Möglichkeiten aus. Von Hansa war dagegen nur wenig zu sehe.
In der Kabine wollte Lutter sein Team aufrütteln, zunächst schien dies erfolgreich gewesen zu sein. Einen Warnschuss entschärfte aber Gästetorwart Daniel Schirrmeister sicher. Mit einem tollen Solo sorgte Neuaug für die Entscheidung, er umspielte zwei Wittstocker und traf zum 0:3 (49.). Alt Ruppin ließ es nun locker angehen, „das war eine zeitlang Standfußball“, ärgerte sich Salzsieder. Als aber Woitella im Strafraum gefoult wurde, traf Kramer vom Punkt zum 0:4 (66.). Alt Ruppin agierte nun wieder konzentrierter, ließ den Ball gut laufen, ein Treffer gelang jedoch nicht mehr. Noch einmal wurde es für das Eintracht-Tor (87.) gefährlich, doch auch da war Schirrmeister auf dem Posten. (Von Roland Möller) |
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